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Bemerkungen
Auf die Frage, welche Gründe die breitere Nutzung von digitalen Medien im Unterricht hemmen (vgl. Tabelle 45), äußert ein Drittel der Medienbeauftragten, dass nicht genügend Computer für den Unterricht vorhanden sind. Nahezu 40 Prozent geben an, dass nicht genügend Unterrichtssoftware vorhanden ist. Mehr als ein Viertel stuft die vorhandenen Computer als veraltet ein. Nur etwa ein Achtel bewertet die Internet-Verbindung als zu langsam; knapp ein Fünftel sieht es als problematisch an, dass nicht genügend Computer mit dem Internet verbunden sind.
Die Schulleitung sieht die Problemfelder ebenfalls vor allem in der fehlenden Unterrichtssoftware, veralteten Computern und einer unzureichenden Anzahl von Computern (vgl. Tabelle 46). Den Computermangel für den Unterricht benennen fast zwei Fünftel; das Alter der Computer kritisieren sogar über zwei Fünftel der Schulleiter. Dasselbe gilt für den Mangel an Unterrichtssoftware. Die Internet- Anschlüsse halten fast 30 Prozent der Schulleiter für zu langsam. Etwas mehr als ein Viertel gibt auch an, dass nicht ausreichend Computer mit dem Internet verbunden sind.
Dazu zählen Anzahl und Aktualität der vorhandenen Computer sowie die Verfügbarkeit von Peripheriegeräten, Software und Internetanschlüssen (hier liegt Deutschland nach wie vor auf einem hinteren Platz). So verhindert z.B. die Konzentration der Computer auf spezielle Fachräume spontane, sich aus dem Unterrichtsverlauf ergebende Zugriffe auf die Informationstechnologien. Zu den immateriellen Hemmfaktoren zählen die (oftmals fehlende) Unterstützung durch die Schulleitung, die fehlende professionelle Betreuung der technischen Systeme und die deshalb hohe zeitliche Belastung IT-kompetenter Lehrpersonen. Hinzu kommen auf Seiten der Lehrenden ein Mangel an Computerwissen und computerbezogenen Fertigkeiten, fehlende pädagogische Konzepte und fehlende Zeit zur Vorbereitung bei gleichzeitig unzureichenden Qualifizierungsangeboten.
Die Schulverantwortlichen wurden zu möglichen Hindernissen der ICT-Integration befragt. Die dabei eingesetzte Methode ist identisch mit derjenigen von Egloff et al. (2004). Folgende Hindernisse werden besonders häufig genannt:
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